Hypnospathie · Hypnose aber sicher
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Hypnose aber sicher

Hypnospathie ist das Versprechen an den Klienten, dass Hypnose verantwortungsbewusst zum Wohle des Klienten eingesetzt wird.

Nicht Show. Nicht Machtgehabe. Nicht Fremdsteuerung. Sondern klientenzentrierte Hypnose mit Haltung.

Der Hypnotiseur versteht sich in der Hypnospathie nicht als Magier oder Master, sondern als Mediator zwischen dem Unterbewussten und dem Bewussten. Ziel ist eine Hypnosearbeit, in der der Mensch im Mittelpunkt bleibt und Lösungen nicht von außen übergestülpt, sondern sauber erarbeitet werden.

Was ist Hypnospathie?

Vorab kurz auf den Punkt gebracht ist die Hypnospathie das Versprechen an den Klienten, dass der Hypnotiseur mit der Methode verantwortungsbewusst zum Wohle des Klienten arbeitet.

Warum ein eigener Begriff sinnvoll wurde

Viele Klienten waren und sind erfreut darüber, wie gut und wie einfach die von Lars Gutzeit definierten Hypnosemöglichkeiten funktionieren und dass sie sich dabei jederzeit sicher und geborgen fühlen. Sie müssen weder ständig reden noch werden sie gezwungen, Lösungen finden zu müssen. Gerade diese Freiwilligkeit in Trance stand für viele Menschen so deutlich im Vordergrund, dass sie sich eine sprachliche Abgrenzung zur üblichen Vorstellung von Hypnose wünschten.

So entstand der Gedanke, diese Form der Hypnose anders zu benennen: nicht als Show, nicht als Machtinstrument und nicht als Bühne für den Hypnotiseur, sondern als helfende, verantwortungsbewusste Hypnose. Daraus wurde das Wording Hypnospathie.

Der Hypnospath als Mediator

Der Hypnotiseur wird in der Hypnospathie zum Mediator zwischen dem Unterbewussten und dem Bewussten. Er ist nicht der „Master“, der seine Sicht in Trance vorgibt, sondern derjenige, der einen sauberen Rahmen dafür hält, dass der Klient eigene Lösungen erkennen, zulassen und einordnen kann.

Der Wortbestandteil „Hypnos“ bleibt bewusst erkennbar. „Pathie“ steht hier sinngemäß für das helfende, auf Gesundung und Wohlergehen ausgerichtete Arbeiten. Die grundlegende Aussage lautet also: mit Hypnose helfen – ruhig, seriös und zum Wohle des Klienten.

Die DOs und DON'Ts in der Hypnosepraxis

Aus gegebenem Anlass gehört die Abgrenzung zum Kern der Startseite. Klienten sollen erkennen können, woran seriöse Hypnose zu erkennen ist – und wovon sich Hypnospathie bewusst distanziert. Die DOs und DON'Ts gehören deshalb ausdrücklich zum öffentlichen Selbstverständnis der Methode.

DOs der Hypnospathie

  • Freiwilligkeit in Trance
  • ruhige, nachvollziehbare Prozessführung
  • klientenzentrierte Lösungsarbeit
  • verantwortlicher Umgang mit Suggestionen
  • saubere Grenzen und seriöses Auftreten

DON'Ts der Hypnospathie

  • Showhypnose und Machtdemonstration
  • Fremdmeinungen oder Ratschläge in Trance
  • Blitz- und Umfallinduktionen im therapeutischen Umfeld
  • Pendel, unklare Bilder und künstliche Effekte
  • Selbstdarstellung statt seriöser Praxisarbeit
Gerade diese Unterscheidung ist Teil der Markenidee: Hypnose darf wirksam sein, ohne laut, dominant oder inszeniert zu wirken. Schnell und effektiv und dabei sanft und seriös – dafür steht Hypnospathie.

Einen Hypnospathen finden

Sie suchen einen passenden und seriösen Hypnotiseur in Ihrem Umkreis? Im Verzeichnis finden Sie die freigegebenen Profile mit Foto, Ort und weiterführender Detailseite.

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Eintragen

Wer seriöse Hypnose anbietet und sich zu den Grundsätzen der Hypnospathie bekennt, kann eine Eintragung anfragen. Maßgeblich ist dabei nicht eine Vereinsidee, sondern das nachvollziehbare Bekenntnis zu Methode, Ethik und sauberer Außendarstellung.

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DHI-Ausbildung Stufe 1+2

Die aktuell relevanten Ausbildungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Hypnospathie laufen über das Deutsche Hypnoseinstitut, insbesondere über Stufe 1 + 2.

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Buch & Methode

„Moderne Hypnose lernen – Hypnospathie anwenden“ steht exemplarisch für die systematische, nachvollziehbare und anwendungsorientierte Ausrichtung des Ansatzes. Der Buchhinweis der Ursprungsseite bleibt damit inhaltlich erhalten.

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Warum Hypnospathie sich klar von Showhypnose abgrenzt

Grundsätzlich darf in Deutschland jeder hypnotisieren, sofern das Einverständnis des zu Hypnotisierenden vorliegt. Hypnotiseur zu werden ist also vergleichsweise leicht. Genau deshalb ist der Markt unübersichtlich. Nicht selten werden Techniken verwendet, die eher auf eine Bühne als in eine seriöse Praxis gehören.

Hypnospathie distanziert sich deshalb klar von solchen Methoden. Schnell und effektiv darf Hypnose sein – aber eben gleichzeitig sanft, seriös und am Menschen orientiert. Hypnose soll Vertrauen verdienen und nicht Eindruck schinden.

Im Kern der Methode werden nur jene Erkenntnisse als Suggestion formuliert, die zuvor in Trance mit dem Unterbewusstsein des Klienten erarbeitet wurden. Gerade dieses Draußenlassen der eigenen Meinung schützt den Prozess vor Fremdmanipulation und macht die Methode im therapeutischen wie im Coaching-Kontext nachvollziehbar.

So wird Hypnose zu einer Methode zum Wohle des Klienten – nicht zur Bühne für Dominanz, Magierrollen oder Selbstdarstellung.

Die Ethikgrundsätze der Hypnospathie

Die Ethikgrundsätze bilden den methodischen und menschlichen Kern der Hypnospathie. Sie sind nicht Beiwerk, sondern Voraussetzung für das öffentliche Bekenntnis zur Methode. Wer sich auf Hypnospathie beruft, muss sich an diesen Maßstäben messen lassen.

Zu den Ethikgrundsätzen

Unterstützende Therapieformen

Grundsätzlich lässt sich in der Hypnospathie nahezu jede Therapieform anwenden, sofern sie sauber, fachlich passend und am Klienten orientiert integriert wird. Nachfolgend sind die prägenden Beispiele der Ursprungsseite übernommen.

  • Verhaltenstherapie
  • Konfrontationstherapie
  • Reiztherapie
  • Flooding
  • Desensibilisierung
  • Systemisches Stellen
  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Sichere Orte schaffen
  • Gesprächstherapeutische Ansätze
  • Inneres Kind / Teilearbeit
  • Rollentausch / Rollenspiel
  • Musiktherapie
  • Kunsttherapie
  • Familientherapie
  • Paar- und Ehetherapie
  • punktgenaue Ursachenarbeit
  • weitere passende Verfahren

Logo-Nutzung

Registrierte Hypnospathie-Hypnotiseure dürfen das entsprechende Logo im Rahmen der Freigabe auf ihrer Homepage verwenden. Damit wird die sichtbare Zugehörigkeit zu Methode und Ethikgrundsätzen kenntlich gemacht.

Hypnosetherapie mit Hypnospathie

Besonders im therapeutischen Bereich sind viele Klienten offen für die nondirektiven und klar abgegrenzten Ansätze der Hypnospathie.

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Ratgeber / Wissensdatenbank

Die Wissensseiten bündeln Anwendungsfelder und praktische Orientierung rund um Hypnose nach den Grundsätzen der Hypnospathie. Damit bleibt der frühere Ratgeber-Gedanke der Ursprungsseite erhalten, ohne die alte Vereinslogik mitzuschleppen.

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Standpunkte und Methoden

Vorbilder der Hypnospathie

  • Milton Hyland Erickson
  • Kurt Tepperwein
  • Dr. Joseph Murphy

Ohne Glorifizierung, aber mit Respekt vor jenen Ansätzen, die die Hypnose insgesamt vorangebracht haben.

Keine Vorbilder der Hypnospathie: aufdringliche, von außen bestimmte Ansätze, die eher Macht und Herrschaft verkörpern als klientenzentrierte Begleitung.

Methoden der Trance-Induktion

Seriös und effektiv: Entspannungseinleitungen, Armlevitationen, dissoziative und situative Einleitungen sowie Helligkeits- und Energiesuggestionen.

Nicht Teil der Hypnospathie im therapeutischen Umfeld: Umfallinduktionen, Schnippen, Blitzhypnose, Pendel oder unklares Effektmaterial.

Die aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten

Die aktuell relevanten Ausbildungsmöglichkeiten laufen über das Deutsche Hypnoseinstitut. Maßgeblich ist derzeit die Ausbildung Stufe 1 + 2 auf der Root-Seite des DHI.

  • DHI Ausbildung Stufe 1 + 2 als aktuelle Grundlage
  • Informationen und Termine direkt auf der Root-Seite des DHI
  • Ein gesonderter Hypnospathie-Workshop ist derzeit noch nicht veröffentlicht

Hinweis zum aktuellen Stand

Die Ausbildungs- und Informationslage wird derzeit über das Deutsche Hypnoseinstitut gebündelt. Die maßgeblichen Informationen zu Stufe 1 + 2 liegen auf der Root-Seite des DHI.

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