Hypnospathie · Hypnose aber sicher
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Die 10 Ethikgrundsätze der Hypnospathie

Die folgenden Punkte führen den vollständigen Kern der bisherigen Hypnospathie-Grundsätze weiter. Inhaltlich stehen sie für klientenzentrierte, seriöse Hypnose ohne Dominanzgehabe, ohne unnötige Show und ohne Fremdsteuerung.

1. Der Hypnotiseur ist Mediator

Der Hypnospath vermittelt zwischen unbewusster und bewusster Ebene. Er stellt das Wohl des Klienten vor sein Ego und arbeitet lösungsorientiert statt dominant.

2. Der Klient geht freiwillig in Trance

Hypnose geschieht ohne Überrumpelung, ohne Showeffekte und ohne Machtinszenierung. Die Schutzfunktion der Psyche wird respektiert.

3. Der Hypnospath wird nicht zum Berater

Die maßgeblichen Wahrheiten und Lösungen sollen im Klienten selbst entstehen. Eigene Meinungen, Ratschläge und Wertigkeiten bleiben beim Hypnotiseur.

4. Die Schlusssuggestion entsteht aus der Sitzung

Verankert wird idealerweise das, was in der Sitzung erarbeitet und als stimmig erkannt wurde. Vorgefertigte Suggestionen bleiben allenfalls allgemein und werden nicht zur Fremdlenkung missbraucht.

5. Vertraulichkeit gilt für beide Seiten

Sitzungswissen bleibt geschützt. Klientendaten, Themen und Wiedererkennung dürfen nicht leichtfertig nach außen getragen oder über öffentliche Kanäle verbreitet werden.

6. Interesse an schnellen und dauerhaften Erfolgen

Hypnospathie arbeitet fokussiert und verantwortungsvoll. Der Anspruch ist, tragfähige Ergebnisse in angemessener Zeit zu erreichen – nicht künstliche Dramatik zu erzeugen.

7. Einwandfreie persönliche Integrität

Wer öffentlich als Hypnospath auftreten will, muss menschlich und fachlich vertrauenswürdig sein. Gerade im Umgang mit Schutzbefohlenen und sensiblen Themen gelten besonders hohe Anforderungen.

8. Kein ausgeprägtes Cross-Selling in der Praxis

Die Hypnosepraxis ist kein Ort für sachfremde Verkaufsinteressen. Vertrauen des Klienten darf nicht zu einem Nebenschauplatz für andere Geschäfte werden.

9. Klassische Hypnoseelemente nur bewusst und gewollt

Klassische Elemente können vorkommen, aber nicht als unreflektierter Standard. Sie setzen Transparenz, ausdrücklichen Wunsch und verantwortliche Einordnung voraus.

10. Präsenz ist die Leitform der Hypnospathie

Hypnosen sollten idealerweise in einer Praxis vor Ort stattfinden. Online-Formate sind zurückhaltend zu betrachten und müssen unter Risiko- und Qualitätsgesichtspunkten eingeordnet werden.

Für das Verzeichnis bedeutet das: Ein öffentlicher Eintrag ist keine automatische Statuszusage, sondern eine widerrufliche redaktionelle Freigabe. Über Freigabe, Ablehnung oder Entzug entscheidet letztverantwortlich Lars Gutzeit.